VCM Winterlaufserie – erster Test

January 24th, 2012


So gute Trainingsbedingungen wie zu Beginn dieses Jahres hat es wohl noch nie gegeben. Durchwegs schnee- und eisfreie Straßen und Wege bei teils herrlichem Sonnenschein machten die ersten Trainingstage des neuen Jahres zum wahren Vergnügen. Bereits im Dezember war es mir möglich, einige sehr gute Grundlageneinheiten über 40 km zu absolvieren. Diesen Rhythmus konnte ich mit in den Jänner nehmen und weitere drei Einheiten über 40 km runter spulen, gespickt mit einer giftigen Endbeschleunigung auf den letzten 15 bis 12 Kilometern.
Für die Vorbereitung auf den VCM in Wien habe ich mir heuer schon sehr früh Wettkämpfe ins Trainingsprogramm geschrieben. Sie sollen die wöchtentlichen Tempoläufe über 18 km ergänzen und Read the rest of this entry »

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Laufkalender Österreich 2012

January 2nd, 2012

“Gibt es eine Website mit einem Laufkalender für 2012?”, mit dieser Frage von Susi und Jean-Pierre konfrontiert, musste ich eingestehen, dass mir eine solche nicht bekannt war. Grund genug für eine Recherche.

Als Marathonläufer wusste ich natürlich, dass es für die Marathon-Distanz auf Marathon Austria eine vollständige (?) Liste aller Marathonveranstaltungen in Österreich und international gibt. In der Datenbank kann man auch alle Zeiten und Ergebnisse abfragen. Sehr cool.

Für Volksläufe, speziell regionale Veranstaltungen, über 21,1, 10,5 musste ich Google bemühen.  Sucht man in Google Read the rest of this entry »

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Silvesterlauf Graz 2011

January 1st, 2012

Die Weihnachtszeit hat für mich immer eine besondere Note, schließlich fällt mein Geburtstag auf den 24. Dezember. Heuer war es noch dazu die 40. Wiederkehr meiner Geburt. Während ich mich in meiner Zeit als Fußballer zu Silvester mehr den Feierlichkeiten widmete, ist das Laufen und somit diese Laufveranstaltung mittlerweile zu einer guten Gewohnheit in meinem Leben geworden. Dieser Lauf gibt mir neben einer netten Abwechslung zum Silvestertrubel auch einen guten Anhaltspunkt über meinen körperlichen Zustand. Da mich die Feierlichkeiten über Weihnachten wieder einmal ein bisschen in Mittleidenschaft gezogen hatten, verkürzte ich mein Vorhaben von 10 auf 5 Kilometer, was den Vorteil hatte, dass ich einen direkten Vergleich zum Vorjahr haben würde. Read the rest of this entry »

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Der zehnte Marathon

October 9th, 2011

Die Schlacht ist geschlagen, der weite Weg gegangen, die zweiundvierzigtausendeinhunderfünfundneunzig Meter überwunden. Die holprige Vorbereitung schien alle Anhaltspunkte in Hitzeflimmern aufzulösen, die hehren Ziele für meinen 10. Marathon in ungewisse Vorgaben zu schmelzen. Nach einem Therapie- und Massagemarathon in der letzten Woche vor dem Lauf, begann mein hitzegebeutelter, ausgebrannter Körper am Mittwoch wieder positive Signale zu geben. Grünes Licht ward also gegeben für vier Mal zwei Kilometer im geplanten Marathonrenntempo. Die vergangenen Wochen muteten an wie eine Art Nachprüfung im Fach “Auf Körpersignale hören und sie verstehen”. Sie waren lehrreich genug, um nach diesem Probelauf schnell zu erkennen, was in Bregenz möglich sein würde.

Die Metapher mit dem Aufbruch ins Ungewisse erschien in diesem Lichte völlig Read the rest of this entry »

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Vor meinem 10. Marathon

September 30th, 2011

Als ich 2006 mit Sylvia nach Graz zog, war mein großes Ziel, einmal einen Marathon zu laufen. Am Sonntag, 2. Oktober 2011, werde ich, wenn nichts mehr dazwischen kommt, meinen 10. Marathon laufen. Nach meinem krampfgeprägten Debüt im Frühjahr 2007 in Wien in 3 Stunden 16 Minuten 51 Sekunden, konnte ich meine Marathonbestleistung in diesem Frühjahr auf 2 Stunden 46 Minuten und 32 Sekunden verbessern. Diese Verbesserung von einer halben Stunde ist Resultat unzähliger Trainingskilometer und war alles andere als eine kontinuierliche Vorwärtsentwicklung. Scheinbare Rückschritte und Verletzungen stellten sich im Nachhinein als wichtige Schritte für eine neue Bestzeit heraus. Ich denke, wer in jedem Marathon eine Bestzeit laufen möchte, läuft nicht viele Marathons. Es geht darum die Vorbereitung und das Rennen in einem größeren Zusammenhang als Voraussetzung für zukünftige Spitzenleistungen zu sehen. So ist es auch leichter in schwierigen Phasen motiviert zu bleiben.

Wie im Leben so geht es auch beim Laufen mehr um Read the rest of this entry »

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