Welschlauf 2011 – imitating the mountain goat
Monday, May 9th, 2011Nach zwei Regenerationswochen im Anschluss an den Linz Marathon 2011 nahm ich das reguläre Training wieder auf und legte das Augenmerk dabei auf kurze, spritzige Einheiten. Diese stark anaeroben Läufe verkraftete ich so gut, dass ich mich zehn Tage vor dem Welschlauf entschied, für den Viertelmarathon zu nennen. Aufgrund meiner Größe und meines für Läufer relativ hohen Gewichts zählt der Berg nicht zu meinen Lieblingsterrains. Meine sehr gute Form und die neu gefundene Tempohärte stimmten mich jedoch zuversichtlich, auch diese Prüfung gut zu bestehen.
Auf gezieltes Bergtraining hatte ich verzichtet und verließ mich auf Erfahrung und Gespür. Die Erholung seit dem Marathon war lange genug, um an diesem Tag meine Grenzen zu testen. Darauf galt es sich vor allem vorzubereiten. Mindestens 80 % spielen sich, meiner Meinung, im Kopf ab. Dort werden die Voraussetzungen gesetzt für eine Spitzenleistung. Dort befindet sich der Hebel, um die unbewussten Bremsen noch weiter zu lösen. Dort liegt der Schlüssel, die Schleusen vollends zu öffnen, um alle Energie in Bewegung zu setzen.
Der Tag war herrlich, (more…)





