Archive for the 'experience' Category

Nahrung für’s Laufen

Wednesday, August 3rd, 2011

Was wir in unsere Köpfe lassen beeinflusst unsere Motivation in einem Maße, das man nicht für möglich halten würde. Denn Motivation und Commitment passieren uns nicht, wie etwa das Wetter, noch hängen sie von unseren Launen ab, wie man vielleicht meinen mag. Es ist genau umgekehrt. Unsere Stimmung hängt von unserer Motivation ab und diese wird bestimmt von den (Gedanken-)Prozessen in unserem Kopf.

Wie schlechtes oder schweres Essen unseren Organismus und Stoffwechsel belastet, so belastet schlechte oder negative intellektuelle Kost unsere Psyche. Das betrifft sowohl den privaten als auch den beruflichen Teil unseres Lebens – und natürlich auch den Sport.

Ich bin leidenschaftlicher Läufer. Immer wieder werde ich gefragt, wie ich es schaffe, jeden Tag in die Laufschuhe zu schlüpfen und zu laufen. Für viele ist das unvorstellbar. Oder sie schreiben es einer beruflichen Tätigkeit zu, die einem viele freie Stunden ermöglicht. Bei Berufssoldaten und Polizisten soll das ja tatsächlich der Fall sein. Angeblich leben die im Läuferparadies: bezahltes Lauftraining.

Als Selbständiger habe ich natürlich mehr Freiheiten, mein Training zu gestalten, als ein Angestellter. Jedoch würde es auch für mich nichts Leichteres geben, als eine Erklärung (oder Ausrede – wie man’s nimmt) zu finden, nicht laufen zu gehen.

Das hat nicht’s mit dem Beruf zu tun sondern einzig damit, (more…)

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Negativity sells or Letter to the Editor

Wednesday, December 8th, 2010

Folgende Zeilen habe ich heute an Herrn Patterer geschrieben. Ich beziehe mich dabei auf den in der Kleinen Zeitung vom 8. Dezember 2010 auf den Seiten 12 – 13 erschienenen Artikel: “Wettkandidat dürfte gelähmt bleiben.”

Hope

sehr geehrter herr patterer,

an manchen sonn- und feiertagen sehe ich mir die kleine zeitung durch, um zu sehen, was sich da bei ihnen so tut. so auch heute am 8. dezember 2010. besonders aufgefallen ist mir der auf seite 12 und 13 erschienene artikel über den verunglückten wetten-dass kandidaten. ich möchte ihnen kurz meine gedanken und eindrücke zu diesem artikel schildern.

obwohl eingestanden wird “dass aus jetziger sicht keine chance auf vollständige genesung” bestehe – was auch immer “vollständig” dann in einem, fünf oder zehn jahren bedeuten wird – zieht sich ein roter faden der negativität durch diesen artikel.  alleine die überschrift für diesen beitrag ist ein paradebeispiel dafür. negativität lässt sich eben am besten verkaufen, so scheint es. dieser faden wird konsequent weiter gesponnen. absatz für absatz dreht sich alles um die drohenden lähmung – obwohl auch das gegenteil möglich zu sein scheint, wie das zitat des leiters des ärzteteams andeutet: “das ist etwas, was ich zum jetzigen zeitpunkt nur mit größter unsicherheit abschätzen kann”.  allein diese aussage ließe eine vollkommen anders ausgerichtete (positive) berichterstattung zu.  die frage, die sich für mich stellt, lautet: was bezwecken sie als zeitungsmacher mit solch tendenziös negativer berichterstattung? die antwort scheint zumindest in meiner subjektiven wahrnehmung auf der hand zu liegen: (more…)

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Sea Change

Friday, November 19th, 2010

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‘Don’t be afraid, open your heart and say, say what your soul sings to you’. Neither is she troubled nor in turmoil – the tempest has settled, her agitation calmed.

She seems smooth and soft, deep and dark like the polished sea on a full-moon night. Not a wind is stirring – the waves are quietly and regularly, like a timepiece, washing memories of long forgotten days to these shores, our kingdoms.

And here we are, mirrors of the universe, staring into the silvery vastness, facing the unfathomable sea, the curly waves and the moonlight dancing upon the dark, impenetrable water, like memory, dancing, in solitude, on our souls, unrelinquished and never to be undone.

‘We are such stuff as dreams are made on; and our little life is rounded with a sleep.’
10 April 2003

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Back to basics – barefoot running or my VFF testimonial

Wednesday, September 8th, 2010

Sat morning Longjog - 30 km - 05
When I started out on my running career back in the summer of 2006 with the Holzstraßenlauf half-marathon, I was just testing grounds, in search of a replacement for my fading football passion. While I struggled to finish those 21 ks in a little more than 1:30 hrs, it was easy to realize that running would be just that – a rewarding, pleasurable, healthy pastime.

It’s been four years now since I started to run on a regular basis. Running has done a lot for me and I have done a lot of running, covering about 10’000 miles (16’000 km)n in the interim. (more…)

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Visitors from Holland

Tuesday, June 2nd, 2009

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Time passes too quickly. We are now looking back at a memorable weekend which is already more than a week ago. But let me go much further back in order to explain. It was in autumn 1996 when I first met Ben and Rich, sitting in the Cafeteria of a football club close to Manchester City’s Maine Road stadium. That we had a terrible football inclination in common was obvious from the very start. But this was not the only thing we had in common. We also shared the same accommodation, grand Arosa Hotel, and played for the same university team, Manchester Metropolitan University. Thus we met more often on the football pitch than we did at university, Rich and I playing for the first team, Ben in the third. I would quit the team after a few games but soon we should catch up again in the common room of Arosa hotel or in Flea & Firkin, a pub just across the street from the Humanities Department where I studied. (more…)

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